Bilder sagen oft mehr als Worte. Hier einige Hinweise, auf was Sie achten sollten, wenn Sie Bilder zum Thema „psychische Erkrankungen“ auswählen.

  • Veröffentlichen Sie Bilder (und Videomaterial), die Menschen mit psychischen Erkrankungen identifizieren, nur dann, wenn eine ausdrückliche Zustimmung der Betroffenen dafür vorliegt.
  • Bemühen Sie sich um eine angemessene Bildsprache: Wenige Menschen mit psychischen Krankheiten sind ungepflegt, verwirrt oder immer allein, und „Zwangsjacken“ werden in der Psychiatrie nicht mehr eingesetzt.
  • Achten Sie auf die Symbolik Ihrer Bilder und verwenden Sie sie im richtigen Kontext: Fenstergitter oder kahle Flure suggerieren schwere Straftaten, Bilder von Krankenhäusern können das Publikum zu dem Schluss führen, dass psychische Erkrankungen grundsätzlich im Krankenhaus behandelt werden müssen. Besuchen Sie Behandlungseinrichtungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen, wie beispielsweise psychiatrische Krankenhäuser oder Suchtkliniken. Diese sind heute architektonisch offener gestaltet – abweisende und abgrenzende Sicherheitszäune oder Mauern finden sich dort nicht mehr. Sie sind ausschließlich forensisch-psychiatrischen Maßregelvollzugseinrichtungen (s. o.) vorbehalten.
  • Wählen Sie eine sinnvolle Platzierung der Bilder: Ein Bild, das eine Gewaltszene zeigt, neben einer Überschrift, die sich auf psychische Erkrankungen bezieht, kann zu einer falschen Verknüpfung führen.


Diesen Artikel teilen

Register now


I'm a small Introtext for the Register Module, I can be set in the Backend of the Joomla WS-Register Module.



  or   Login
×