Presse, Rundfunk, Film und Fernsehen sind ein Spiegel der Gesellschaft. Ihre Angebote erfüllen die Erwartungen und Interessen der Gesellschaft und verstärken so vorhandene gesellschaftliche Einstellungen und Interessen. Sie prägen diese Einstellungen aber auch selber.

Zu den Aufgaben einer verantwortungsbewussten Berichterstattung in den Medien gehört es daher, zwischen dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit, den Persönlichkeitsrechten der Personen, über die berichtet wird, sowie den Folgen der Berichterstattung abzuwägen. Hier geben Pressekodizes und Medienguides eine Orientierungshilfe.

Auf dieser Seite finden Sie einige Empfehlungen, die Hinweise zur Berichterstattung im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen, über psychisch erkrankte Menschen oder bei einem Suizid oder Amoklauf geben – denn dabei ist weniger oft mehr: Eine detaillierte Beschreibung der Tat kann zum Beispiel Nachahmungstaten nach sich ziehen, Hinweise auf eine psychische Erkrankung können die Persönlichkeitsrechte verletzten und bestimmte Formen der Darstellung können zur Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen beitragen. Auf der anderen Seite kann eine sensible und ausgewogene Berichterstattung auch präventive und entstigmatisierende Wirkung haben.

Allgemeine Pressekodizes

 

Im Falle eines Suizids

 

Im Falle eines Amoklaufs


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